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Vor Ort: Rheinland-Pfalz/Saarland

Ludwigshafen

Einsatz für Industrie und Arbeitsplätze

Besonderer Dank galt den ausgeschiedenen Mitgliedern des Bezirksvorstands.

Foto: Petra Löw

„Es ist unsere Verantwortung, aktiv mitzugestalten“, begrüßte André Matta, Vorsitzender des Bezirksvorstands, 89 Delegierte zur Bezirksdelegiertenkonferenz (BDK). Landesbezirksleiter Roland Strasser betonte die schwierigen Zeiten mit vielen Vorgaben aus Brüssel und Berlin, vor denen die Industrie stehe. „Wir müssen Innovation vorantreiben; Respekt, Sicherheit und Zukunftsperspektiven schaffen.“

In ihrem Geschäftsbericht informierten Gunther Kollmuß und Renée Hell, Leitung des Bezirks, über die zurückliegenden Erfolge. Doch es blieben Herausforderungen: So sei die Gleichstellung von Mann und Frau noch immer nicht gewährleistet. Ein Beispiel hierfür sei die persönliche Schutzausrüstung im Betrieb. Oliver Heinrich, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands, bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder. „Ihr seid ein leuchtendes Beispiel für Zusammenarbeit und Zusammenhalt.“

„Mit eurer Stimme sind wir nah an den Menschen und den Bedürfnissen der Beschäftigten. Durch sie und die Gewerkschaft werden Wünsche und Ideen vorangebracht und an höhere Instanzen übermittelt“, betonte Gunther Kollmuß den demokratischen Aufbau der IGBCE.

Mainz

Mit mehr Leidenschaft diskutieren

Foto: Matthias Hille

Zur Bezirksdelegiertenkonferenz (BDK) Mainz kamen 71 Delegierte. Als Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands nahm Birgit Biermann teil und erwähnte die Erfolge der IGBCE im vergangenen Jahr in der Tarifpolitik und der Mitgliederentwicklung. Hier wurde der Bezirk mit seinem positiven Ergebnis besonders herausgestellt, denn dies sei eine Leistung aller Beteiligten. Die vorliegenden Anträge zeigten die ganze Bandbreite der gewerkschaftlichen und gewerkschaftspolitischen Arbeit auf: von der Vermittlung der betrieblichen Mitbestimmung in Schulen und Berufsschulen bis hin zur Forderung einer 33-Stunden-Woche.

Auch dies war Stoff genug für eine vor der Bundestagswahl auf der BDK stattgefundenen Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus der Politik. Bezirksleiter Matthias Hille warb in seinem Schlusswort für mehr Leidenschaft in den Diskussionen. „Wir müssen den Beschäftigten klarmachen, dass wir ein unverzichtbarer Bestandteil im Betrieb und in der Gesellschaft sind.“ Der Bezirk will neue Formen und Ideen nach vorn bringen, um alle Beschäftigtengruppen stärker zu erreichen.

Eines wurde aber auch sehr deutlich gemacht: „Wir brauchen das persönliche Gespräch, denn nur so können wir Menschen von unseren Werten und Ideen überzeugen.“

Saarbrücken

Klarheit für Demokratie und Grundrechte

Absolut geschlossen zeigte sich die BDK Saarbrücken.

Foto: Amina Al-Malla

Die Bezirksdelegiertenkonferenz (BDK) Saarbrücken machte die Geschlossenheit der Delegierten deutlich: Alle vorliegenden Anträge wurden intensiv diskutiert und angenommen. Die Redebeiträge veranschaulichten, dass sich die IGBCE auch in Zukunft für die Interessen der Beschäftigten einsetzen wird ob in der Tarifpolitik, bei Fragen der Mitbestimmung oder bei sozialpolitischen Themen. Besonders hervorgehoben wurden die Herausforderungen durch den Strukturwandel, die Transformation und die Notwendigkeit, gute Arbeitsplätze und faire Löhne langfristig zu sichern.

Auch politische Entwicklungen standen im Fokus. In leidenschaftlichen Wortbeiträgen und besonders im Grundsatzreferat von Alexander Bercht, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands, wurde betont, dass die IGBCE klare Kante gegen Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit zeigt und sich für eine solidarisch-gerechte Gesellschaft starkmacht. Dies gelte vor allem bei Rente, Pflege und Investitionen in den Industriestandort Deutschland. Die Delegierten waren sich einig, dass in Zeiten großer Umbrüche ein starker gewerkschaftlicher Zusammenhalt wichtiger ist denn je.

Der Bericht über die BDK Mittelrhein folgt in der nächsten Profil! mittelrhein.igbce.de

Contwig

Viel geplant

Foto: Wilhelm Schwarz

Die Ortsgruppe Zweibrücken blickt auf ihre Winterwanderung (Foto) zurück, die auch 2024 wieder gut ankam. Für 2025 hat das Gremium einiges geplant: Nach der Jahreshauptversammlung (4. April) stehen die 1. Mai Veranstaltungen und die Bildungsreise in den Schwarzwald (27. bis 29. Juni) an. Es folgen das Mitgliederfest mit Jubilarehrung (30. August) und der Besuch des Kulturerbes Völklinger Hütte (11. Oktober).

Homburg/Berlin

Bildungsreise nach Berlin

Foto: Heiko Metzger

Den Ortsgruppenvorstand Michelin Homburg erwartete bei seiner Bildungsreise in die Bundeshauptstadt ein prall gefülltes Programm. Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Manfred Gerschheimer, stellte das Programm zusammen, wobei er das Thema Geschichte sehr hoch bewertete. So besichtigte die Gruppe das Denkmal für die ermordeten Juden, das Museum Blackbox Kalter Krieg, den bekanntesten ehemaligen Grenzübergang in Berlin, Checkpoint Charlie, Teile der Berliner Mauer und die Ausstellung „Topographie des Terrors“.

Der Höhepunkt der Reise war der Besuch der politischen Institutionen: Auf Einladung einer saarländischen Bundestagsabgeordneten ging es ins Regierungsviertel. Neben dem Paul-Löbe-Haus stand der Reichstag auf dem Programm. Dabei nahm die Gruppe auch an einer Plenarsitzung teil und besichtigte die Kuppel des Parlaments.